Umwelt

BaumFeinstaub, der von Menschen produziert wird (anthropogener Feinstaub), fällt häufig im Umgang mit unnatürlichen oder umweltschädlichen Materialien an. Im Straßenverkehr, noch häufiger aber in der Industrie, entstehen Feinstäube, die giftige und umweltschädigende Abriebe und Nebenprodukte enthalten, wie zum Beispiel Schwermetalle (beim Löten) oder Dioxine (beim Bearbeiten von Kunststoffen).

Feinstaub schädigt die Umwelt

Viele antropogene Feinstäube enthalten giftige Substanzen, zum Beispiel Lötrauch[1], Laserrauch[2] und sonstige bei industriellen Prozessen entstehende Feinstäube.
Dieser Feinstaub schädigt nicht nur die Gesundheit des Menschen, sondern auch die Umwelt.
Da Feinstaub im Verdacht steht, auf Ratten und Menschen kanzerogen zu wirken[3], ist es möglich, dass er auch auf andere Lebewesen gentoxisch wirkt. Das heißt, dass Feinstäube das Erbgut schädigen und zu Krankheiten und Mutationen führen könnten.
Weiterhin wurde festgestellt, dass Feinstaub zur Anreicherung von Schadstoffen im Boden beiträgt. [4] Das bedeutet, dass die Schadstoffe sich im Boden ablagern und nicht abgebaut werden, sondern die Umwelt nachhaltig belasten und schädigen.
Die Reduktion der Feinstaubentstehung oder eine effektive Filterung der Luft an den Orten, wo Feinstaub entsteht, beugt dauerhaften Umweltschäden vor.


Quellen:
[1] loetrauch.de
[2] laserstaub.de
[3] Untersuchungen zur krebserzeugenden Wirkung von Nanopartikeln und anderen Stäuben
[4] Artikel "Feinstaub trägt zur Anreicherung von Schadstoffen im Boden bei" der Universität Tübingen. Internetseite gesichtet am 26.08.2008